Vereinsreise nach Freiburg i.Br. am 29. Juni 2019

 

Wer hätte es gewusst? – Freiburg ist eine Zähringergründung, wie Bern, Burgdorf, Murten oder Rheinfelden. Unsere örtliche, sehr kompetente Führerin Valerie Müller hat es uns erzählt. Daneben berichtete sie Interessantes über die Turmwächter, die auf den Türmen des Münsters nach Bränden Ausschau hielten oder über die »Bächle«, die überall durch die Altstadt fliessen. Und selbstverständlich besuchten wir das Münster und bummelten durch die Altstadt mit ihren schmucken Bürgerhäuser. Leider musste vieles nach dem letzten Krieg wieder neu aufgebaut werden. Man tat es mit Geschmack. 

Es gibt auch ein modernes Freiburg, eine Grossstadt mit mehr als 200’000 Einwohnern. Die blieb uns aber verborgen.

Denn nur zu schnell mussten wir zu Röbi, dem Chauffeur unseres bequemen Reisecars zurück. Dieser brachte uns sicher nach Kirchzarten, etwa ein Dutzend Kilometer ausserhalb von Freiburg. 

Für das Mittagessen war uns im »Bären« Platz auf der Terrasse reserviert. Die Menüs entsprachen dem Vorausbestellten. Zuviel Luft nach oben gab es dagegen zwischen den Sonnenschirmen, an diesem heissen, sonnigen Sommertag und bei der Organisation beim Bezahlen. Sie bescherte uns eine Verspätung von mehr als einer halben Stunde auf die Marschtabelle. Wir liessen uns die gute Laune nicht verderben, nahmen in Kauf, etwas später daheim zu sein und wickelten unser Programm wie vorgesehen ab.

Durch das Höllental, am Hirschsprung vorbei windet sich der Weg hinauf an den Titisee und weiter an den Schluchsee. An diesem wolkenlosen Tag eine bezaubernde Landschaft. Dann tauchten wir wieder in die Tiefe hinunter, nach St. Blasien, wo es uns freistand, etwas gegen den Durst zu tun oder auf eigene Faust den eindrücklichen Dom zu besuchen. 

Und die letzte Etappe führte über Höhenschwand, nach einem durch leichten Dunst getrübten Blick hinüber zu den Alpen, zurück nach Baden, wo sich 23 zufriedene Leute mit einer Frauenquote von 78% von Röbi, dem Chauffeur, der der Pensionierung entgegensieht, verabschiedeten. Es war – einmal mehr – eine gelungene Vereinsreise. 

Bericht von Leo Schweri.